Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

Mein Name ist Michael Sacher, geboren bin ich 1964 in Dortmund, bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Seit über zwanzig Jahren bin ich selbstständiger Buchhändler am Markt in Unna. Mittlerweile bin ich zum dritten Mal in den Rat der Kreisstadt Unna gewählt worden, das erste Mal mit einem Direktmandat und nun auch als 1. stellvertretender Bürgermeister. Meine Schwerpunkte im Rat waren bisher Umwelt, Schule und Kultur.In meiner Freizeit bin ich sehr gerne kulturell unterwegs, lese viel, aber gerade auch Musik, Filme, bildende Kunst und das Theater regen mich nicht nur an, sondern sorgen auch für Impulse beim politischen Tun.

 

Jede Zeit hat ihre Farbe

Wir werden nicht immer den leichten Weg gehen können, vieles von dem, was jetzt ansteht, hätte schon längst in Angriff genommen werden müssen. Je später wir beginnen, desto herausfordernder wird es. Veränderung geht aber nur gemeinsam.

Deswegen werden wir für eine Regierung kämpfen, die möglichst viele Menschen mitnimmt, ihnen eine Perspektive bieten kann und das geht nur mit guten Kompromissen.

 

Ihr Michael Sacher

Klimaschutz

In allen Bereichen, in allen Politikfeldern wird es Auswirkungen haben. Deswegen wird es wichtig sein, bei allen politischen Entscheidungen der Zukunft, Klimaaspekte und -auswirkungen zu berücksichtigen und auch tatsächlich zu priorisieren.

Gerade auch im Kreis Unna gibt es zwei Bereiche in denen Klimapolitik eine große Rolle spielen wird.

  • Werden wir es schaffen Verkehrspolitik als Mobilitätspolitik zu denken und zu gestalten und nicht mehr nur automobil anzugehen?
  • Werden wir endlich eine gute Landwirtschaftspolitik schaffen, die sowohl die Interessen der Bäuerinnen und Bauern, der Verbraucher aber auch die Notwendigkeiten der Natur berücksichtigt?

Hier wird das Rad nicht neu erfunden werden müssen, viele Fakten und politische Ansätze liegen längst auf dem Tisch – müssen aber jetzt endlich auch angegangen werden. Hier möchte ich mich in der Bundespolitik einbringen, um auch konkret vor Ort Verbesserungen und Veränderungen auf den Weg zu bringen. Dass nicht mehr nur Autobahnkreuze ausgebaut werden, sondern der ÖPNV, dass Landwirte nicht länger in ein immer mehr und immer schneller getrieben werden, sondern dass das Wohl der Tiere und des Landes im Mittelpunkt stehen kann.

All diese Veränderungen können nur gelingen, wenn sie gesellschaftlich gerecht und sozial angegangen werden. Unser Wohlstand muss so verteilt werden, dass niemand zurückgelassen wird. Denn nur so können die Veränderungen, die wir gestalten müssen und wollen, als ein gemeinsames Projekt wahrgenommen und umgesetzt werden.

Kultur

Einen wesentlichen Herzschlag unseres Gemeinwesens ist die Kultur. Dort wird wie in einem Laboratorium verhandelt, was für eine Gesellschaft wir sein wollen. Dort wird auf unterschiedlichen und häufig verschlungenen Wegen unser Weltbild gemalt, entworfen – werden Ideen für unsere Zukunft entwickelt, dort wird Möglichkeiten Raum gegeben. Deswegen ist es für mich grundlegend, auch auf Bundesebene eine gute und nachhaltige Kulturpolitik zu machen. Wie können wir Künstler*innen sozial absichern, wie können wir Räume für Kultur in den unterschiedlichsten Zusammenhängen erhalten und fördern?

Ein Aspekt, der daran anschließt und für mich als Einzelhändler sehr präsent ist, ist die Entwicklung unserer Innenstädte. Wie können wir sie als offene, soziale Orte erhalten, fördern, weiterentwickeln. Der Marktplatz als zentraler Ort, wo sich Gesellschaft zusammenfindet und konstituiert in Zeiten der Digitalisierung. Auch hier wird die Bundespolitik unterstützend gefordert sein und möchte ich mich mit meinen Erfahrungen einbringen.

Mit meinem Direktmandat im Kreis Unna möchte ich einstehen:

  • Für eine Klimapolitik, die unsere Lebensgrundlagen schütz und bewahrt.
  • Für eine Kulturpolitik, die ein stabiles und kreatives Fundament einer vielstimmigen Gesellschaft ermöglicht.
  • Für eine Mobilitätspolitik, die Verkehr nicht mehr nur automobil denkt.
  • Für eine Landwirtschaftspolitik, die das Wohl von Mensch, Tier und Erde an erster Stelle setzt.
  • Für eine Wohnungspolitik, die Wohnen nicht zur Ware macht.